Gedenkfeier anlässlich der „Befreiung von Auschwitz“ vor über 80 Jahren
an der Rückseite der Stadtbücherei Luisenstr. mit Kranzlegung.
Gedenkworte: Bürgermeister Wagemeyer
Beginn: 17 Uhr

Die danach vorgesehene Lesung von Niklas Frank, dem Sohn von Hans Frank,
liest aus den Büchern, die er über seine Familie geschrieben hat. Er
ist der Sohn von Hans Frank, der Generalgouverneur in
Polen in der Zeit von 1939 bis 1945 war und an zahlreichen
Kriegsverbrechen beteiligt war, muss wegen Erkrankung von Niklas Frank ausfallen.

Hella Goldbach schreibt:

„Stattdessen zeigen wir nach der Gedenkfeier im Studio der Stadtbücherei einen Film „Befreiung Auschwitz“ Dieser Film enthält alle Filmaufnahmen, die sowjetische Kameramänner nach der Befreiung von Auschwitz zwischen dem 27.1. und 28.2. gedreht haben.
Um die Authentizität der Dokumente zu wahren, werden auch Bilder von Menschen, die dieses Martyrium durchgestanden haben und nun befreit wurden, gezeigt.
Ergänzt wird derFilm durch Interviews mit dem Kameramann, der die Soldaten der Roten
Armee begleitete.

Ich meine, dass die Vorführung dieses Films, obwohl die Befreiung Auschwitz 81 Jahre zurückliegt, durchaus eine Berechtigung hat, ihn zu an diesem Gedenktag zeigen. Leider ist es nicht mehr möglich, dass Augenzeugen von diesen Gräueltaten aus Altersgründen nicht mehr berichten können, wie zum Beispiel Margot Friedländer, die vor kurzem gestorben ist.“

Der Film wird im Anschluss an die Gedenkfeier im Studio der Stadtbücherei gezeigt.