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Ein zweiter Engel der Kulturen in Lüdenscheid

Viele Monate haben sich Schülerinnen und Schüler der Adolf-Kolping-Grundschule mit ihren Lehrerinnen und Lehrern auf dieses Ereignis vorbereitet: Verlegung des „Engels der Kulturen“ auf ihrem Schulhof. Sie „beschenken“ mit diesem Symbol des interkulturellen und interreligiösen Dialogs ihre Heimatstadt zum Jubiläum „750 Jahre Lüdenscheid“.

Mit einer Projektwoche im November 2017 begann die intensive Vorbereitungsarbeit. Die Kinder lernten die abrahamitischen Religionen Judentum, Christentum und Islam nicht nur im Unterricht kennen, sondern besuchten auch Kirchen und Moscheen. Hella Goldbach von der Christlich-Jüdischen Gesellschaft erzählte ihnen Wissenswertes über das Judentum.
Die Schule suchte sich Kooperationspartner: das Zentrum für jugendliche Diabetiker, die Stadtteilkonferenz, Kindertagesstätten und verschiedene muslimische Gemeinden.

Am 9. Mai 2018 war es endlich soweit: mit einem großen Begleitprogramm wurde der „Engel der Kulturen“ verlegt. Zunächst wurde der große Roll-Engel über fünf Stationen bewegt, beginnend am Diabetiker-Zentrum.

Vier Sätze, die die Künstler Carmen Dietrich und Gregor Mertens über ihr Kunstprojekt stellen, haben die Kinder täglich begleitet:

Wir leben in einer Welt.
Wir lassen einander zu und geben uns gegenseitig Raum zur Entfaltung.
Mitmenschlichkeit und Achtung vor der SchöpfungEindrücke von der Station Kindergarten St. Petrus und Paulus
prägen die von allen gebildete Mitte.
Wir sind einander verbunden und werden nur gemeinsam die Zukunft gestalten können.

Diese Sätze haben sie bei der ersten Station sehr eindrücklich der großen Zahl von Besuchern vermittelt – neben Tänzen und Liedern.

 

 

Eindrücke von der zweiten Station, dem Kindergarten St. Petrus und Paulus:

Der rollende Engel unterwegs:

sdr

Am Spielplatz Honseler Bruch gestalteten die Drittklässler und Jugendliche der DITIB-Gemeinde die dritte Station:

 

Der Höhepunkt: Verlegung des Engels auf dem Schulhof